Amalgam-Fluch oder Segen für die Menschheit?

"Amalgamkrieg", nichts drückt besser die Kontroverse über dieses Thema aus. Immer häufiger hört man von verunsicherten Patienten in der Naturheilpraxis die Frage: ist denn Amalgam nun schädlich oder nicht?

Diese Frage läßt sich mit einem einfachem, klaren "JA" beantworten. Darauf folgt die zweite Frage: ja warum wird es denn dann überhaupt verwendet? Diese Frage läßt sich leider nicht in wenigen Sätzen beantworten, da gerade an diesem Punkt ethische Aspekte anknüpfen und man niemanden damit zu nahe treten möchte. Der Hamburger Journalist T. Engelbrecht ist dafür bekannt, gerade brisante Themen auf´s Korn zu nehmen und hat dazu kürzlich eine Veröffentlichung gebracht, die genau das Problem beim Namen nennen. Hier kurz eine Zusammenfassung:

Amalgam enthält 50% hochgiftiges Quecksilber (Quecksilber ist auf der Toxizitätsskala in Sachen Nervengift schlimmer als Arsen und Blei...) und ist ein billiges und gut zu verarbeitendes, haltbares Zahnmaterial. 1831 wurde es von 2 Franzosen "entdeckt", die steinreich damit wurden, doch schon 1840 wurde sein Einsatz wieder verboten, nachdem man bei den Patienten Vergiftungssymptome, Zahnfleischerkrankungen und Nervenleiden festgestellt hatte. Die "Amalgamilobby" kämpfte aus kommerziellen Gründen gegen dieses Verbot an und gewann, sodass es 1855 wieder zur Aufhebung des Verbotes kam. Immer wieder in der Geschichte des Amalgams gab es bedeutende Wissenschaftler, die eindringlich auf die Gefahr durch den Einsatz des Füllmaterials aufmerksam machten. Zahlreiche, z.T. makabre Studien belegen die Schädlichkeit... " Quecksilber wurde aus allen sonstigen medizinischen Anwendungen verbannt, mit Ausnahme einiger Impfstoffe..., warum sollten wir also annehmen, dass es ungefährlich ist, sobald es in den menschlichen Mund implantiert wird?" (R. Fischer, ehem. Präsident der International Academy of Oral Medicine & Toxicology (IAOMT) und doch wiederlegen namhafte Persönlichkeiten die Schädlichkeit des Amalgams. Warum? Das Zahnarztverbände eng mit der Amalgamindustrie verflochten sind, ist kein Geheimnis und vielleicht eine Erklärung, Geld ist schliesslich alles und wenn man genug davon hat, kann man sich "ordentliche" Zahnfüllungen leisten, wie z.B. Keramik oder Gold... Schlimm steht es um werdende Mütter, die über die Plazenta ihre "Schwermetallbelastung" schon an das ungeborene Kind abgeben und Mitauslöser für frühkindliche Schädigungen sein können, im Rahmen des ADHS Problems gilt eine Schwermetallbelastung mit als Auslösefaktor für dieses Syndrom. Immer wieder werden beunruhigte Leute damit "ruhig gestellt", indem man labortechnisch im Urin oder Blut einen Quecksilbernachweis durchführt und die Werte dort "negativ" sind. Leider falsch negativ ist auch dieses Ergebnis, denn Quecksilber hat die Eigenschaft, sich in Gewebe festzusetzen, in zirkulierenden Flüssigkeiten ist es nur selten oder gar nicht zu finden. Somit können aus derartigen Proben keine Rückschlüsse auf eine Quecksilbergesamtbelastung gestellt werden. Immer wieder interessant und beeindruckend für die betroffenen Patienten ist der so genannte Speicheltest, indem man einen Kaugummi minutenlang im Mund kaut und dann eine Speichelprobe abnimmt um sie labortechnisch analysieren zu lassen. Oft ist der Wert um das -zigfache bei Amalgamträgern erhöht und dann doch der "Anschubser", sich einer vollständigen Amalgamsanierung zu unterziehen. Die FDA (Food and Drug Administration), amerikanische Medikamentenzulassungsbehöde rang sich 1998 dazu durch, Dentalquecksilber nicht als "generell sicher" zu bewerten: "Dentalamalgam enthält Quecksilber, das neurotoxische Effekte auf das Nervensystem von heranwachsenden Kindern und Föten haben kann..." in den USA ist die Zahl der Zahnärzte, die Amalgam nicht mehr "einbauen" im Steigen begriffen, 2007 sollen schon 52% der Zahnmediziner auf den quecksilberhaltigen Füllstoff gänzlich verzichtet haben.

Quelle: Natur & Heilen