Multiple Sklerose: Prolaktin repariert die Myelinschicht

Das während der Schwangerschaft erhöht vorkommende Hormon Prolaktin wirkt sich positiv auf sklerotische Veränderungen der Nervenbahnen aus. Kanadische Forscher erklären damit, warum schwangere MS-Patienten deutlich weniger Krankheitsschübe haben.

Inwieweit diese Erkenntnisse bei der Therapie von MS zukünftig eine Rolle spielen wird, ist noch nicht klar. Die früher postulierte Auffassung, dass bei bereits bekannter MS eine Schwangerschaft sich negativ auf die Entwicklung des Krankheitsgeschehens ist damit eindeutig widerlegt worden.

Quelle: Natur & Heilen