Histaminose: zuviel Histamin in Nahrungsmitteln macht krank

Die Nahrungsmittelindustrie fördert den Trend: immer weniger wird frisch gekocht und immer mehr fertige Nahrungsmittel werden in den Haushalten verwendet. In nur noch 40% der Haushalte wird selbst das Mittagessen gekocht. Das ist bequem, belastet aber unserem Körper mit vielen künstlichen Stoffen:

Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker wie z.B. Glutamat, dass u.a. auch für die Abnahme der Gedächtnisleistung und Krebsentstehung mit verantwortlich gemacht wird.

Histamin entsteht v.a. beim Abbau von Eiweiß, d.h. also in älterem Fleisch (Salami, Schinken) aber auch älterem Käse (Camembert, Roquefort-Käse) und Fisch (Rollmops, Brathering, Büchsenfisch allg.), auch Rotwein und Sauerkraut enthalten viel Histamin. Histaminunverträglichkeit kann sich in Kopfschmerzen, juckenden Hauterscheinungen, Bauchkrämpfen, Luftnot oder einer ständig laufenden Nase äußern. In erster Linie gilt es, diese genannten Lebensmittel bei derartigen Krankheitserscheinungen strikt zu meiden, Labortests beim Arzt oder Heilpraktiker geben Auskunft über eine solche Unverträglichkeit.

Linderung der Beschwerden bringt u.a. die Einhaltung einer ausreichenden Trinkmenge (Gewicht in kg x0,03= z.B. 70kgx0,3 =2,1l/d), das Essen von viel frischer / frisch zubereiteter Kost und die Vermeidung von konservierten Lebensmitteln.

Quelle: Natur & Heilen